Die Meerwasseraquaristik

Die Meerwasseraquaristik ist so zusagen ein Teilgebiet der normalen Aquaristik. Dabei ist die Pflege und die Haltung mariner Organismen, wie zum Beispiel der Riffbarsch, der einer der beliebtesten Zierfische ist, die Lippenfische oder etwa Zwergkaiserfische. Auch so genannte Wirbellose Tiere sind bei der Meerwasseraquaristik häufig zu finden. Darunter fallen beispielsweise sessile Nesseltiere wie Krustenanemonen, Steinkorallen oder auch Weichkorallen. Es gibt inzwischen auch viele Museen, die sich auf das Teilgebiet Meerwasserauqaristik spezialisiert haben. Besonders wenn es um die Nesseltiere geht kann sich der Meerwasseraquaristik Freund freuen, denn genau darin kann er auf ein riesiges Angebot zurückgreifen.

In der Meerwasseraquaristik unterscheidet man allerdings auch wieder verschiedene Formen. Darunter zählt nämlich das Korallenriffaquarium, das Nordseeaquarium, das Mittelmeeraquarium, das Mangrovenaquarium, das Aquarium für Großfische, das Tiefseeaquarium und schließlich das Nanoriffaquarium. Das Korallenriffaquarium ist wohl das beliebteste in der Meerwasseraquaristik. Dabei werden eigentlich weniger häufig irgendwelche Filter eingesetzt, wie sie zum Beispiel bei der Süßwasseraquaristik vorkommen. Die Filterfunktion übernehmen hierbei meistens so genannte Eiweißabschäumer oder lebende Steine.

Das Korallenriffaquarium ist auch bei Privatleuten, die sich für die Meerwasseraquaristik interessieren, seht beliebt, denn durch den ständigen Fortschritt der Technik und das Verstehen des dort befindlichen Ökosystems macht es erst möglich sich ein Stück dieser faszinierenden Welt nach Hause zu holen. Dabei kann man sich alles, was man für die Meerwasseraquaristik benötigt über einen Fachhändler bestellen. Die Beleuchtung ist für das Aussehen eines Aquariums gut, aber beim Korallenriffaquarium sehr wichtig. Das kommt daher, dass die meisten Korallen in völliger Symbiose mit einzelligen Algen leben. Durch das Licht der Meerwasseraquaristik wird Photosyntese erzeugt und dies führt wiederrum zur Bildung von Sauerstoff und organische Verbindungen, die die Koralle benötigen um leben zu können. Zur richtigen Beleuchtung werden heutzutage so genannte Metalldampflampen verwendet.

Bei der Meerwasseraquaristik haben sich mittlerweile viele Menschen darauf spezialisiert so genannte kleinpolypigen Steinkoralle zu halten und auch zu vermehren. Es handelt sich hierbei auch um ein Korallenriffaquarium, aber ein sehr farbenprächtiges. Diese Tiere stellen sogar bei manchen das Non plus Ultra dar, denn Pflegeleicht sind diese nicht gerade. Die Meerwasseraquaristik kann also dementsprechend anstrengend und anspruchsvoll sein, aber auf langer Sicht hin gesehen sehr viel Spass machen.

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